FAQ

Die Hypnose ist eine Technik zum Herbeiführen des so genannten hypnotischen Trancezustandes. Der therapeutische Trancezustand ist zumeist ein Zusammentreffen von körperlicher Entspannung und geistiger Fokussierung. Die hypnotische Trance ist ein ganz natürlicher Bewusstseinszustand. Wir alle kennen „Alltags-Trancen“, die wir z.B. während einer langen nächtlichen Autofahrt oder beim Anschauen eines spannenden Films erleben, ebenso sind uns aktive Trancen vertraut: vom Runner’s High beim Joggen oder im Zusammenhang mit Tanz und Musik begegnet uns das Phänomen „Trance“ fast täglich.
Nein, ganz im Gegenteil! Sie gewinnen sogar an Kontrolle, denn Sie haben in Trance Zugriff auf Ressourcen Ihres Unterbewusstseins, die Ihnen sonst verschlossen sind.
Nein, in Hypnose verlieren Sie unter keinerlei Umständen das Bewusstsein. Auch ist das Gefühl der Trance keinesfalls mit dem einer Ohnmacht vergleichbar. Je nach Trancetiefe ist es sogar möglich – und im Kontext einer Behandlung durchaus erwünscht – dass Sie jedes Wort mitbekommen und sich vollkommen präsent fühlen.
Nein, das kann nicht passieren. Würde eine Trance nicht mehr geführt werden, würde der Trancezustand in Schlaf übergehen. Dann erwacht man, wenn man ausgeschlafen hat.
Während der Trance wird der Klient durch Suggestionen geleitet und folgt diesen. Am Ende einer Hypnosesitzung wird der Klient durch ebensolche Suggestionen langsam und sanft wieder ins volle Wachbewusstsein zurückgeleitet. Die körperlichen Funktionen normalisieren sich, die Person erwacht.
Das Wachbewusstsein wird zunehmend fokussiert, so dass der Hypnotiseur in einen direkten Dialog mit dem Unterbewusstsein des Klienten treten kann. Die innere Bühne öffnet sich; vergangene oder auch imaginierte zukünftige Erlebnisse können als absolut real wahrgenommen werden. Körperlich bedeutet die hypnotische Trance eine maximale neuronale Entspannung und stellt einen ungemein heilsamen Zustand für den gesamten Organismus dar. Die Konzentration von Stresshormonen im Körper sinkt, das Immunsystem wird angeregt, Puls und Blutdruck verändern sich hin zu Werten, die wir in tiefer Entspannung vorfinden.
Während man sich in Trance befindet, ist man sich dieser Tatsache nur dann bewusst, wenn bestimmte Suggestionen gegeben werden (z.B. „Ihr Körper wird bleischwer“ und man spürt, wie er es tatsächlich wird). An sich ist das Gefühl der Trance also gar nicht so „andersartig“, wie viele erwarten. Der Zustand der Trance per se ist völlig neutral.
Die sehr große Mehrheit der Menschen ist hypnotisierbar, jedoch sind die Tiefe der erreichten Trance sowie die Schnelligkeit, in der sie erreicht wird, von Mensch zu Mensch verschieden. Sehr suggestible Menschen können nach wenigen Minuten in eine tiefe Trance gleiten, während weniger suggestible Menschen dafür manchmal mehrere Anläufe benötigen. Nicht hypnotisiert werden können und sollten z. B. alte Menschen, wenn sie sich nicht mehr konzentrieren können, geistig behinderte Menschen sowie Personen, die Drogen jeglicher Art (auch Alkohol) konsumiert haben. Leicht hypnotisierbar, also besonders suggestibel zu sein, bedeutet keinesfalls Willens- oder Charakterschwäche. Im Gegenteil: Diese Eigenschaft ist geradezu als ein Talent zu bezeichnen und geht mit einem lebhaften Vorstellungsvermögen, Intelligenz und Konzentrationsfähigkeit einher. Grundsätzlich kann man sagen, dass die Suggestibilität eines Menschen natürlichen Schwankungen wie denen der jeweiligen Tagesform unterworfen sind. Außerdem funktioniert die Hypnose-Einleitung („Induktion“) zunehmend besser, je häufiger man bereits hypnotisiert wurde.
Wunderbar! Man ist absolut entspannt und gelöst, fühlt sich angenehm passiv und geborgen. Nach dem Aufwachen fühlt man sich zutiefst erholt und ausgeruht.
Nach Anamnese und dem Vorgespräch, das dem Abklären der Problematik sowie der Zielfindung dient, hat der Klient selbstverständlich die Gelegenheit, die Hypnose und unsere Methodik betreffende Fragen mit dem Hypnotiseur zu besprechen. Die Einleitung der Trance erfolgt dann durch verschiedene Induktionsarten, die als sehr sanft und angenehm empfunden werden. Hierbei werden Körper und Geist maximal entspannt. Anschließend wird die Trance vertieft. Den therapeutischen Trancezustand kann man sich modellhaft als einen Rahmen vorstellen, in dem die eigentliche Veränderungsarbeit durch blockadelösende Verfahren, hypnotherapeutische Interventionen und moderne Coaching-Techniken erfolgt. Während der gesamten Dauer der Hypnose besteht ein Dialog zwischen Hypnotiseur und Hypnotisand. Nach dem sanften Aufwecken werden die Empfindungen und Erlebnisse während der Trance besprochen, anschließend werden dem Klienten Techniken vermittelt, mit denen er sich – Übung vorausgesetzt – jederzeit selbst in Stresssituationen schnell und effektiv helfen kann.
Veränderungen unter Hypnose zu bewirken bedeutet, Teamarbeit zu leisten. Nur wenn Sie bereit sind, sich auf die Methode einzulassen, werden wir Erfolge erzielen. Wir geben Ihnen verschiedene Übungen und Techniken an die Hand, die Sie während und nach Ihrer Hypnose-Sitzung praktizieren werden. Dieses Engagement Ihrerseits ist entscheidend für Ihren Erfolg. Für den Verlauf einer Sitzung ist es von großem Vorteil, wenn Sie bereits vorher so präzise wie möglich für sich selbst formulieren, wie genau Ihr persönliches Ziel in Bezug auf das zu bearbeitende Thema aussieht. Machen Sie sich ruhig ein paar Notizen zu diesen Zielen sowie eventuell noch offenen Fragen, bevor Sie zur Sitzung kommen. Ein Beispiel: Sie möchten durch Hypnose Ihr Körpergewicht reduzieren. Anstelle der Einstellung „Irgendwie bin ich zu dick, machen Sie da mal was“ wäre es hier sinnvoll, sich z.B. zu formulieren „Ich möchte durch die Hypnose 16 kg abnehmen und meine Ernährung dauerhaft umstellen“.
Eine posthypnotische Suggestion kann häufig über Jahre hinweg ohne Auffrischung in ihrer Wirkung bestehen bleiben. Manche Verhaltensmuster werden durch wiederholte Sitzungen in ihrer Veränderung gefestigt, manche Suggestion bedarf auch nur einer Auffrischung nach längerer Zeit. Erfahrungsgemäß lassen sich beispielsweise Phobien, das Verhaltensmuster des Rauchens oder des übermäßigen Essens in vielen Fällen sehr schnell und für immer beseitigen.
Bei einer tiefen Trance kann es zu einer Amnesie kommen, d. h. man erinnert sich nicht oder nur lückenhaft an das Gesagte. Wenn es dem Hypnotiseur als wichtig erscheint, so kann er die Erinnerungen suggestiv vollständig erhalten oder sie nach Absprache auch nicht verfügbar machen.
Hypnose ist ein sehr machtvolles Werkzeug, das – in falsche Hände gelangt – wie jedes machtvolle Werkzeug theoretisch missbraucht werden könnte. Damit eine Hypnosesitzung aber überhaupt funktioniert, muss ein Vertrauensverhältnis zwischen Hypnotiseur und Klient bestehen, der so genannte Rapport. Würde dieser Rapport verloren gehen, z. B. durch eine der Moral des Klienten gegenläufige Suggestion, würde der Klient sofort „erwachen“ und eine solche Suggestion wäre unmöglich. Es ist also von entscheidender Bedeutung, dass Sie sich an einen zertifizierten, kompetenten, erfahrenen Hypnotiseur mit einer guten Reputation wenden. In diesem Fall ist Hypnose absolut ungefährlich.
Im Anschluss an eine jede Hypnose-Sitzung hat jeder Klient jederzeit die Möglichkeit, sich bezüglich seines Sitzungsthemas weiter von seinem Hypnotiseur betreuen zu lassen. Am Ende seiner Sitzung erhält er dazu eine E-Mail-Adresse, unter der er Coaching-Unterstützung anfordern kann. Anschließend wird ein telefonischer Termin mit dem Hypnotiseur vereinbart. So können Fragen beantwortet, weiterführende Übungen vermittelt oder das weitere Vorgehen besprochen werden. Viele der Techniken können auch surrogat wirken – d.h., dass sie auch am Telefon wirksam sein können. So können Stolpersteinchen auf dem Weg zum Erfolg häufig schnell und effizient ausgeräumt werden!
  • Das Beschwerdebild ist als psychotisch einzustufen, umfasst also z.B. Wahn und/oder Halluzinationen.
  • Das Beschwerdebild ist so massiv, dass eine stationäre Behandlung einer ambulanten Unterstützung vorzuziehen ist.
  • Es liegt subakute oder akute Suizidalität (Selbstmordgefährdung) vor.
  • Es ist eine Akutintervention, also ein sofortiger Behandlungsbeginn notwendig.
  • Es liegt eine Suchterkrankung (außer Nikotinsucht) vor.
  • Es besteht Eigen- oder Fremdgefährdung.
  • Eine psychiatrische, psychotherapeutische oder neurologische Behandlung wurde bereits aufgenommen und es besteht seitens des Arztes oder Behandlers kein Einverständnis bezüglich des Beginns einer Hypnose-Behandlung.
  • Es besteht eine Anfallserkrankung, z.B. Epilepsie.
  • Es besteht eine Erkrankung, deren Auswirkungen eine aktive Teilnahme am Prozess oder aber die körperliche Entspannungsfähigkeit stark behindern (z.B. Demenzerkrankungen, starke Schwerhörigkeit, Hyperkinesen, massive Atembeschwerden / besonders mit Husten).
  • Es liegen starke, nicht eingestellte Herz- und Kreislaufbeschwerden vor.
  • Es besteht keine Bereitschaft zu Offenheit und Kooperation.
  • Es liegt kein eigener Wunsch nach Veränderung vor.
Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten Ihre Hypnose-Sitzung zu bezahlen:
  • vor Ort nach der Sitzung:
  • in bar
  • per ec- oder Kreditkarte (VISA/Mastercard)
  • oder per Voucher
 
  • Online-Kauf von Vouchern auf unserer Internetseite:
  • per Paypal
  • Lastschrift
  • Kreditkarte
  • per amazon payments
  • auf Rechnung
  • per Ratenzahlung
Sie können bei uns ganz bequem einen Voucher vorab für Ihren Hypnose-Termin online erwerben. Für die dortige Bezahlung stehen Ihnen verschiedene Zahlungsoptionen zur Verfügung. Wenn Sie Fragen haben, zögern Sie nicht. Rufen Sie mich an oder schicken Sie mir eine email.